Wärmepumpen

Kostenloser Zuschuss von der Natur

Die Wärmepumpe stellt eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zu Heizsystemen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, dar. Mit einer modernen Wärmepumpe werden pro Einheit Strom bis zu 5 Einheiten kostenloser Wärme aus dem Erdreich, Grundwasser oder der Luft genutzt. Im Gegenzug wird die Umwelt mit sauberer Energie und wenig CO₂-Ausstoß geschont.

Belohnt wird dieses Umweltbewusstsein durch Zuschüsse vom Staat. Informationen dazu finden Sie auf der Seite www.bafa.de.

Besonders Umweltbewusste können die Zusammensetzung des von der Wärmepumpe verbrauchten Stroms selbst wählen, z. B. kann man beim Stromerzeuger Ökostrom aus Solar- oder Windenergie bestellen.

Die Funktion der Wärmepumpe

Jeder Gegenstand, dessen Temperatur höher als der absolute Nullpunkt (−273,14 °C) liegt, enthält Energie. Eine sogenannte Wärmepumpe ist in der Lage, die Wärmeenergie im Erdreich, in der Luft oder im Grundwasser aufzunehmen, sie auf ein höheres Temperaturniveau zu bringen und für uns nutzbar zu machen.

Jede Kälteanlage – zu der die Wärmepumpe auch zählt – besteht mindestens aus vier Hauptkomponenten und einem Kältemittel:

  • Zwei Wärmetauschern (Verdampfer und Verflüssiger)
  • Verdichter
  • Drosselorgan
  • Kältemittel

Der Wirkungsgrad von Wärmepumpen wird als COP (Coefficient of Performance) angegeben. Ein besserer Wert ist JAZ (Jahresarbeitszahl), dieser berücksichtigt zusätzlich die Temperaturänderungen, die sich übers Jahr ergeben.

Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher ist der Wirkungsgrad der Wärmepumpe. Aus diesem Grund eignet sich eine Wärmepumpe hervorragend in Kombination mit einer Fußbodenheizung. Es sind auch Temperaturen bis 65 °C Vorlauf möglich.

Sole-Wärmepumpen haben in der Regel eine höhere Energieeffizienz als Luft-Wärmepumpen und sind in ihren verschiedenen Varianten im Gegensatz zur Grundwasser-Wärmepumpe in fast allen Geländen umzusetzen.

Bei Sole-Wärmepumpen werden im Garten nicht sichtbare großflächige Erdkollektoren in niedriger Tiefe vergraben. Bereits in 10 Meter Tiefe ist die Temperatur das Jahr über konstant.

Eine Neuheit der Erdwärmegewinnung stellen Erdkörbe dar. Es muss nicht so viel Fläche wie bei Erdkollektoren und nicht so tief wie bei Sonden gegraben werden.

  • Erdkollektoren – großflächig, in niedriger Tiefe
  • Erdsonden – bis zu 300 Meter Bohrtiefe, höchste Effizienz
  • Erdkörbe – Kompromiss zwischen Fläche und Tiefe
  • Direktverdampfer – höchster Wirkungsgrad

Die Wärmeaufnahme einer Luft-Wärmepumpe erfolgt durch einen Luft-Wärmetauscher, der auf dem Dach, im Keller oder im Garten aufgestellt wird. Bei Luft/Wasser-Systemen wird die Wärme an das Heizungssystem abgegeben, so können Sie Ihren bestehenden Heizkreislauf weiterhin nutzen.

Durch eine Neuentwicklung der Firma Mitsubishi konnte die Effizienz der Reihe Zubadan bei Außentemperaturen unter −15 °C im Vergleich zu anderen Wärmepumpen um weitere 40 % gesteigert werden.

Wir bieten sowohl Split-Geräte unseres Partners Mitsubishi als auch Sonderanfertigungen unseres Hauses an.

Grundwasser-Wärmepumpen besitzen die höchste Energieeffizienz unter den Wärmepumpen. Voraussetzung ist ein hoher Grundwasserspiegel und ein zum Bohren geeigneter Boden. Grundwasser-Wärmepumpen holen das Grundwasser mittels Saug- und Schluckbrunnen aus dem Erdreich.

Auch hier müssen berg- und wasserschutzrechtliche Bestimmungen beachtet werden. Wir bieten sowohl kompakte Geräte unserer Partnerfirmen als auch Sonderanfertigungen unseres Hauses an.


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